Junge Wähler sind die Zukunft

Der Erstwählerinfoabend der Abteilung Kinder und Jugend der Stadtverwaltung Singen kam bei den jugendlichen Besuchern gut an. Warum es wichtig ist zur Wahl zu gehen und warum sie die Zukunft Singens mitbestimmen, konnten die Erstwähler an diesem Abend erfahren.
Gut 25 weibliche und männliche Besucher im Alter von 14-21 Jahren haben der Einladung des Stadtjugendreferats gefolgt und sind zur Erstwählerinfoveranstaltung ins Blaue Haus nach Singen gekommen. Die Veranstaltung wurde durch das Förderprogramm Demokratie Leben finanziell unterstützt und fand in Kooperation mit dem Kreisjugendring Konstanz und der Landeszentrale für politische Bildung statt. Zu Beginn sollten sich die Jugendlichen positionieren und einschätzen, wie sehr Politik ihr Leben beeinflusst. Nur wenige der Teilnehmer sahen hierzu einen Bezug. Umso überraschender war es deshalb, als gemeinsam reflektiert wurde, dass gerade in der Kommunalpolitik ganz viel entscheidet wird, das Jugendliche direkt betrifft. So wurden die Schwimmbad- und Busverkehrpreise diskutiert und auch festgestellt, dass die städtischen Jugendhäuser von Entscheidungen des Gemeinderats abhängig sind. Das Vertrauen in die Kommunalpolitik ist bei den meisten Jugendlichen trotzdem groß, jedoch sind ihnen teilweise nicht die Einflussmöglichkeiten bekannt, die sie persönlich haben. Sie wünschen sich weiterhin ein Jugendforum, weil hier wichtige Projekte für junge Menschen in Singen initiiert werden. Im nächsten Schritt stand die Probewahl an: Mit Hilfe der Checkliste zur Kommunalwahl fiel auch diese nicht mehr. Dabei durfte fiktiv ein Gemeinderat gewählt und gleichzeitig das Kumulieren und Panaschieren geübt werden. Aynur Yildirim war eine der Teilnehmer der Veranstaltung und gab zu Bedenken: „Man sollte nicht einfach blind wählen, sondern sich davor über die Personen informieren.“ Bei Pizza und Getränken wurde zum Abschluss noch ein Quiz zum Thema Politik gespielt und anschließend noch etwas im JugendKulturCentrum Blaues Haus verweilt.

 

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